1990-1999

1999

Frankreich rot:

Chateau d'Aiguilhe war 2017 ein nach Trockenfrüchten duftender Wein mit Kirschmarmeladenduft, Leder- und Kräuteraroma mit Mentholgeruch. Das Tannin war mit leichten und edlen holzigen Tönen nur noch leicht erkennbar. Dieser Aiguilhe ist ein eleganter Vertreter seines Weingutes, der zart, aber trotzdem füllig war. Der Höhepunkt schien seit 2-3 Jahren passé zu sein. Getrocknete Heidelbeeren verbanden sich mit Kirsche im Mund, der süffige Wein war nahezu abgangslos, das rotfruchtige Aroma davor jedoch sehr lecker (WH84-/100).

Deutschland weiss:

Der Erbacher Marcobrunn Riesling Kabinett von den Staatsweingütern Eltville in seiner schönen Blauglasflasche zeigte sich bei der kleinen Riesling Probe 2013 in der Nase süßlich (Blütenhonig). Man sollte den Wein jedoch die nächsten Jahre trinken, dann hat man evtl. noch etwas von der Honigmelone und der Fruchtigkeit. Ein leichter Petrolton bahnt sich an, der noch (!) durch Dekantieren in ein paar Stunden verschwindet und durch einen frischen und spritzigen Apfelton und etwas Ahornsirup ersetzt wird. (von WH81 auf WH84/100 nach dem Dekantieren). 2014 war die Riesling Spätlese trocken Thörnicher Ritsch von Hermann Ludes in einer perfekt gefüllten Flasche ein sehr fruchtig duftender Wein: Honigmelone, tropische Früchte, z. B. Grapefruit mit zartem Reifeton in Richtung Trockenfrucht (Apfelringe). Am Gaumen cremig, weich, Frucht, eher Trockenfrucht wie Apfel und Birne mit gesunder und nicht dominanter Säure und leichtem Reifeton. Außerdem taucht wieder die Honigmelone auf und ein leichter Petrolton ist zu erkennen. (WH86/100).

Die Weingut Kellerhof Ortega Beerenauslese Palzemer Carlsfelsen von Bernhard Boesen duftete 2013 und 2014 nach reinem Bienenhonig und Apfel. Im Mund offenbaren sich neben dem dickflüssigen Honig mit generöser Süße eine trockenfruchtartige aprikosenlastige Süße mit leichten Noten von Apfelringen und etwas Schmieröl (Petrolton). Im optimalem Alter, nicht mehr zu lange aufheben! (WH90/100)

1998

Frankreich rot:

Chateau Bessan Segur zeigte sich 2014 in der Nase würzig, mit Marzipan, vanilliger Süße und etwas Leder. Am Gaumen Würze, etwas Pfeffer und eine pikante Säure, die die minimale Kakaonote leider in den Hintergrund drängt. Schnelligkeit ist angesagt, mit zunehmender Luft dringt Paprika durch... (WH81/100). Chateau d'Aiguilhe war 2017 ein likörartig duftender Wein, der an Trester/Obstbrand mit Kirsch- und Brotnoten erinnerte. Der Wein schmeckte etwas nach Kirsche mit ausgeprägter Bitternote. Etwas Graphit war auch vorhanden (WH54/100).

Deutschland weiss:

Der Erbacher Marcobrunn Riesling Kabinett Kloster Eberbach war 2014 ein lecker intensiv duftender Riesling: Honigmelone, trockener, mehliger Apfel, zart rauchig, leichter Petrolton und Süße. Am Gaumen unglaublich auskleidend, spritzige leichte Säure und leichter Petrolton, Apfel, Honig und zarter Rauch in perfekter Harmonie (WH95/100).

1997

Italien weiss:

Livon Casali Godia Veruzzo Friulano war 2017 ein likörartig duftender Wein mit Brotaromen, Apfelmost und leichtem Holzduft. In dem sehr dichten Aroma zeigte sich trockene Aprikose und Zwetschge. Ebenso war eine leckere Trüffelpraline im Aroma. Die Konsistenz war sehr weich und leicht, eine fruchtig-süße Note mit getrocknetem Pfirsich, es folgten Brot, Kaffee, Röstaromen, Schokolade, Trockenaprikose. Im Abgang kam ein Aroma, das an knusprig gebackenes Holzofenbrot erinnerte. Die Süße in Form von Datteln kam über den Gaumen Retour. Ein süffiger, voluminöser, leckerer und überraschender Wein, der am Höhepunkt seiner Entwicklung zu sein schien (WH94/100).

1996

Italien rot:

Noch so ein Fall 2013 für den Abguss: Castello di Meleto. Der Pasini San Gioan I Carati war 2016 ein marmeladig und enorm würzig riechender Wein, der Andeutungen von angebranntem Holz und kraftvoller Eiche zeigte. Dem folgte ein leichter und süßer Duft mit Pfefferminzsirup, Anis und Koriander. Der Antritt war samtig mit komplett integrierten Tanninen. Es zeigte sich eine aromatische Brombeere. Der Wein wirkte leicht wie ein Beerensaft. Die schwache Würze zeigte sich kurz mit ein Hauch einer zwei Jahre alten Zigarrenkiste mit etwas Leder. Eine winzige Menge sperriger Gerbstoffe war noch vorhanden. Der Wein ist dadurch unglaublich süffig, der Abgang endete leider apprupt mit etwas Süße (WH79/100).

Ungarn weiss::

Auch der Debrói Hárslevelú, Minóségi félédes fehérbor aus der 2,1 Liter Henkelflasche war 2014 nicht mehr zu trinken. Da ich dieser Sprache nicht mächtig bin, kann ich leider nicht sagen, um was für einen Weisswein es sich hier handelt!

1995

Frankreich rot:

Der Chateau Citran war 2014 ein fruchtig und süß duftender Wein. Neben der beerigen Note mit vor allem Brombeere waren auch Kirsch- und Pflaumennoten vorhanden, die wie der Würzeton (Zedernholz) intensiv dufteten. Der Wein wirkte anfangs leichgewichtig und fruchtlos. Erdige Aromen und Würze dominierten neben Kräutern. Die Säure war harmonisch im Gleichgewicht mit den Tanninen, es zeigte sich neben dem Zederholz und dem Hauch von Graphit eine leichte Kirschnote (WH88/100). Der Chateau d'Armailhac war 2015 ein beerig und blumig duftender Wein mit reichlich Würze, gereiftem kräftigem Holz, Tabak, Mokkanote und einem Hauch von Vanille. Der vielschichtige Wein kleidete den Gaumen instantan mit Beerenaromen, Würze und Säure aus. Die Würze erinnerte an stark getoastete Eiche und schwarzen Kaffee. Rote und schwarze Johannisbeeren und Himbeeren waren erkennbar, während sonstige Früchte sonst kaum vorhanden waren. Die Zunge wurde belegt, die Tannine waren gut gereift und es dominierten im Abgang Eichen- und Tabaknoten (WH91/100).

Frankreich weiss:

Die in der Blindverkostung 2015 nach alter Schuhsohle mit altem Likör riechende Domaine de la Navicelle Cuvée Prestige war leider nur noch Essig.

1994

Frankreich rot:

2015 war der Plou Roland Gamay Touraine Amboise in der Blindverkostung fällig. In der Nase zeigten sich reife Aromen, rote Johannisbeerenmarmelade mit einem Schuss braunem Rum, welkende Rosenblüten und Gewürze wie Kardamom und der Hauch einer Nelke mit etwas Zimt. Am Gaumen war der Wein beeren- und säurelastig mit roter Johannisbeere und Walderdbeeren. Ebenso zeigten sich Blüten und eine an schwarze Johannisbeere erinnernde Würze. Ein Beerenexlixier, dass schnell genossen werden sollte (WH85-/100).

Deutschland weiss:

Fritz Haag Brauneberger Juffer Sonnenuhr Riesling Auslese #16 war 2014 bei meiner Aprilprobe ein edles Stück mit frisch-fruchtigem Honigduft, der am Gaumen mit einer fruchtig-buttrigen Note überrasche, Frucht ja - aber schön süß, füllig und ausgeglichen (WH93/100). Erst süßlich, dann jedoch säurelos und überreif zeigte sich 2015 der Hans-Dieter Lahm Riesling Feilbingerter Höchstes Kreuz. Am Gaumen wurden Erinnerungen an verdorbenen Apfelmost geweckt, leider war der Wein nicht mehr genießbar!

1993

Frankreich rot:

Untrinkbar 2013 der La Dame de Mons, Margaux.

Italien rot:

Der Ruffino Chianti Classico Reserva Ducale öffnete sich 2017 erst nach dem Dekantieren. Das muffige Aroma verflog, es zeigte sich eine Röstnote, die an Schümli erinnerte, etwas Leder und Salmiakgeist waren vorhanden. Auch die Minzaromatik passte nicht ins Bild. Am Gaumen zeigten sich Johannisbeeren und Kräuter. Die Röstaromatik zeigte eine brotige Note. Eine Blütenaromatik, die an Rosenblätter erinnerte war hingegen sehr zart und fein, eine sehr dunkle Schokoladennote war ebenso vorhanden (WH91/100). Der Villa Baglio Barolo roch 2014 nach roten Beeren mit leichter Holznote. Eine minimal vorhandene Mentholnote wurde fast von dem erdigen Ton überdeckt. Am Gaumen kam ein ordentlicher Beerenton, die rote Johannisbeere ganz vorne, da der Wein von einer enormen Säure getragen wurde. Die Tannine sind nahezu abgebaut, es bleibt ein samtiger Wein auf der Zunge. Mit zunehmender Luft kommen Kräuter durch (WH87/100) Die zweite Flasche 2015 zeigte vor allem die rote Johannisbeere, dann folgten Kräuter, während die Mentholfrische sich rasch in eine ledrige und zum Mineralischen tendierende würzige Note verwandelte. Die Würze war deutlich vorhanden, reifes Tannin mit Holz ging einer leicht süßen Kirschlikörnote voran. Am Gaumen kam der Wein voll und kräftig an, der rote Beerengeschmack ging über in sehr reife, fast abgebaute Tannine. Der Wein war samtig auf der Zunge, die Würze erinnerte vom Geschmack her an kräftiges altes Eichenholz. Anschließend wurde der Wein auf der Zunge trockener und sehr wenig bissiges Tannin erzeugte eine interessante Komponente (WH88/100). Vino Nobile de Montepulciano Riserva von Fassati. Der roch 2014 bei meiner Aprilprobe nach Lakritz, Eiche, Beeren und Würze. Am Gaumen dann viel Holz, fruchtig-beerig, mit einer leider bitteren Holznote im Abgang von zu langer Lagerung im Fass oder auch der Verwendung von zu oft benutzten Fässern (WH83/100).

Spanien rot:

Am 11.11.2013 gönnte ich mir einen Chivite Reserva 1993 aus der Collection 125 aus einer Flasche mit korrodierter Kapsel. Bei dem hatte man in der Nase eine kühle Fruchtigkeit, etwas Menthol, leichten Kaffee und rote Johannisbeere. Am Gaumen folgte dann leichte Bitterkeit, wieder die Johannisbeere mit markanter Säure, reifem Tannin und runder Eiche. Trinken, bevor die Säure an Oberhand gewinnt! (WF89-/100) Ganz anders eine weiter Flasche mit perfektem Füllstand Anfang 2014: Hier wird die Nase mit harmonischen Würzedüften verwöhnt. Am Gaumen war der Wein fruchtig, wuchtig mit Tabak, am Anfang mit einer metallischen Note die jedoch mit zunehmender Belüftung verschwand. Würze pur, welch grandioses Extrakt (WH93/100) sicher noch für einige weitere Jahre. 2015 probierte ich schließlich die letzte Flasche. In der Nase war eine leichte Süße, eine harmonische Würzenote und etwas Rumtopf vorhanden. Der Geruch war ebenso von Kirschtönen floralen Noten geprägt. Die metallische Note war auch bei dieser Flasche anfangs leicht vorhanden. Am Gaumen zeigte sich der leichte und weiche Wein mit Kirschen und wenig Würze im Abgang, wohingegen die Säure mit den roten Johannisbeeren präsenter wurde. Auch die florale Note war am Gaumen wieder vorhanden (WH92/100).

Deutschland weiss:

Ein nach Trockenfrüchten, Honigmelonen und reifen tropischen Früchten duftender Wein, der schon in der Nase drei mal 2014 cremig roch war die Riesling Auslese Thörnicher Ritsch von Hermann Ludes am Gaumen kamen dann Honig, Honigmelone, exotische Früchte wie Grapefruit, Banane, die zum perfekt harmonischen, saftig und vollmundigen Wein passten. Dazu Gesellte sich ein rieslingtypischer Reifeanklang: Der leichte Petrolton (WH95/100).

Das flüssige Dessert war 2014 bei meiner Aprilprobe ein wahrer Traum: Die Albalonga Trockenbeerenauslese von Krebs-Grode war ein richtiges Fruchtexlixier mit Mango, Pfirsich, Fruchtsalat und dessen Süße in der Nase. Am Gaumen dann tropische Früchte wie Melone und Mango. Das war ein grandioses Fruchtextrakt, das dazu auch noch süffig ist (WH99/100).

Afrika:

Meerlust Estate Rubicon gab es in Bamberg 2014: Ein Wein, der kein Depot aufwies! Er duftete nach roter Frucht, Speerminze, ein wenig Würze und etwas Rauch. Am Gaumen kam Minze, Kräuter, Blaubeere, dunkle Schokolade, Vanille mit einer erdigen Würze, Zigarrentabak, überreife Pflaume und Bleistift. Der Wein wurde im Glas immer besser (WH94+/100), noch nie hatte ich einen dermaßen guten Wein aus Südafrika im Glas!

1992

Frankreich rot:

2014 bekam ich den Labouré-Roi Gevrey Chambertin Premier Cru ins Glas, der in der Nase Johannisbeeren, abgebaute Tannine und Rosen zeigte. Am Gaumen war der Antritt fruchtig und mit den Johannisbeeren säurelastig. Auch hier zeigte der butterweiche Wein die milde Würze und die florale Note, jedoch störte ein metallischer Ton leicht und eine leichte Bitterkeit. Am spannendsten war jedoch das hin-und-her Wechselspiel der fast gleichgewichtigen Wüzre mit der floralen Note (WH90/100).

Frankreich rot:

Der Fontanafredda Barolo war 2017 ein Wein mit mittelkräftigem Aroma, das an trockene Heidel- und Johannisbeeren und Kirsche erinnerte. Eine leichte Lösungsmittelkomponente wurde deutlich, wenn man stark an dem Wein roch. Dazu gesellte sich eine Holzwürze und Blütennoten. Die relativ kräftige Säure und die rote Johannisbeere wurde zusammen mit einer Blüßtensüße im Antritt deutlich. Später zeigten sich Kirsche und das brotige Aroma von Tomatenkernen. Ein eleganter und klassischer Bordeaux (WH88/100).

Spanien rot:

Chivite Gran Reserva aus der Coleccion 125 duftet 2014 nach dunklen Früchten, Tabak und Würze und schmeckt ebenso nach Tabak, Brombeere und kräftiger Würze mit perfekt integriertem Holz. Der Wein ist dicht, mit fast fleischiger Konsistenz. Auch Säure ist noch da. Der Wein ist perfekt auf dem Höhepunkt (WH93/100). Eine weitere Flasche auch 2014 duftete weniger nach Tabak, dafür mehr nach Leder. Die Flasche war mit 24h etwas zu lange dekantiert. Dafür gab es perfekte Harmonie, die anfangs an gereiften Burgunder erinnerte mit gut integrierten Tanninen und Säure und leicht dekadenter Süße im Abgang. So endete der Abend nach der Moet Champagner Enttäuschung doch noch noch gut (WH93/100). Die dritte Flasche war 2014 etwas überreif in der Nase mit roten Früchten, Beeren, etwas Kräutern und Rumtopf und deutlich weniger Tabak / Würze. Am Gaumen ging es leicht und weich weiter mit Früchten, Würze und einer leichten metallischen Note, Brombeere, schwarzer Johannisbeere und etwas samitgem Tannin. Im Abgang wirkte der Wein filigran mit ganz leichter Süßenote (WH88/100).

Deutschland weiss:

Die Riesling Auslese Neefer Frauenberg von Walter J. Oster war 2014 an der Mosel ein petrolig, leicht phenolisch rauchig duftender Wein mit Apfelaroma, der am Gaumen sowohl honigsüße eines reifen Apfel, als auch die Säure eines unreifen Apfels zeigte, jedoch nicht als Durcheinander, sondern klar unterscheidbar. Neben der Pflaume konnte man auch den Petrolton mit einem Hauch von Rauch am Gaumen wahrnehmen, der Wein wirkte indes frisch und betörend, als auch einfach und vollmundig (WH89/100).

Schaumwein:

Dom Perignon ist sicher kein Champagner um in der Disco einen auf "cool" zu machen, doch er verwöhnte 2014 bei meiner Aprilprobe die Nase mit einem üppigen Quittenduft, kandierten Fruchtnoten und reichlich Brotaromen. Am Gaumen dann überreife Früchte in Hülle und Fülle, Brotaromen, Gewürze und ein reifer Abgang. Vorsicht bei falsch gelagerten älteren Flaschen! Champagner ist sehr empfindlich, vor allem bei Licht - lieber Flaschen mit Geschenkarton kaufen! (WH94/100).

Zu einer Geburtstagsfeier gab es 2013 einen Riesling Sekt Brut Riedel Flaschengährung Handgerüttelt 1992, der in der Nase eine leichte Firne zeigte, sowie Zitronensäure und Schwarzbrot. Am Gaumen kam dann eine deutliche Firne, aber auch eine markante Säure mit grünem Apfel. (WH86-/100) für diesen tollen Sekt, für den ich (für 2 Flaschen) 7,89€ incl. Versand bei Ebay zahlte! 2016 probierte ich im Hochsommer die zweite Flasche, wieder mit deutlicher Firne. Die Rieslingaromen waren intensiviert und zum Mostapfel und Schwarzbrot erinnerte an einen mit Bienenwachs geladene, cremige Honigsüße. Wer gereiften Riesling mag, für den war der Dampfhammer an Reifearomen samt Petrolton ein Traum. Nebst einer leckeren Säure war eine leichte Bitterkeit im Anflug (WH84-/100).

1991

Frankreich rot:

Der Chateau Griviere 1991 von den Domaines de Rothschild (Lafite) wirkte anfangs noch fleischig und schmeckte tomatig und nach Tabak, dann nach den ersten paar Schlücken starb der Wein im Glas...

1990

Frankreich rot:

Chateau les Gabarrets kam 2014 mit einem Würze- und Fruchtaroma in der Nase daher, dazu dominante Eiche. Am Gaumen wesentlich leichtgewichtiger, Würze (nur fast Tabak) war sofort präsent, dann kam etwas Johannisbeere, der Wein baute im Glas noch aus (WH68/100). 2016 zeigte der Wein in der Nase leichte, Würze- und Fruchtaromen und dazu kräftigen Madurotabak. Der Wein schmeckte ebenso wie ein Tabaksud mit ein paar Beeren und war durch die Tanninarmut sehr süffig (WH65/100).

Spanien rot:

Wow war das ein Süßkirschenextrakt, in der Nase und am Gaumen. Der Marqués de Cáceres Reserva roch 2014 ferner nach Würze und Tabak. Am Gaumen neben der Süßkirschexplosion eine tolle Würze (WH95/100). Eine weitere Flasche verwöhnte dann kurz darauf mit einer wunderschönen floralen Rosennote. That's it (WH95+/100)!

Bulgarien rot:

Auf der Suche nach einem Wein für den zweiten Weihnachtsfeiertag 2013 bin ich über den bekannten bulgarischem Zar Simeon Cabernet Sauvignon Reserve gestolpert. Leider hat der seine besten Zeiten hinter sich. Schmeckt wie bittere Medizin früher beim Kinderarzt - leider nicht mehr genießbar.